MEIN AVONTUUR – SHIPMATE Herman

MEIN AVONTUUR – SHIPMATE Herman

10 Tage Segeln an Bord der AVONTUUR! Wie es sich anfühlt? – Wie ein richtiges Abenteuer!

Ich kann einfach nicht fassen, dass die zehn Tage bereits vorbei sind! Für mich ist hier buchstäblich alles neu und anders. Deshalb kann ich es wirklich als Abenteuer bezeichnen! Hin und wieder verliere ich mich in den verschiedenen Begriffen, die es für einfach alles an Bord gibt. Es fühlt sich an, als wäre das hier eine andere Welt mit ihrer eigenen Sprache und eigenen Gewohnheiten… aber dann wiederum finde ich mich oft genau da wieder, wo ich immer sein wollte – an Bord eines wunderschönen Segelschiffs mit einem unglaublichen Rundumblick über den blauen Ozean und den ebenso blauen Himmel.

Ich gerate ins Straucheln beim Lernen der unterschiedlichen Namen der Segel, Leinen, Knoten und anderen Teile vom Schiff und der Ausrüstung. Dass die Leeseite auf dieser Seite ist zum Beispiel – aber nur solang wir Wind von dieser Seite haben… Ich bin also dabei all‘ diese besonderen Momente einzufangen und aufzusaugen. Noch nie in meinem Leben habe ich so viel Zeit den Sonnenauf- und untergängen gewidmet! Es gibt tausende Sterne am Himmel! Es ist unglaublich wie das fluoreszierende Plankton in der unendlichen Bewegung des Wassers glitzert und ich dadurch die Sterne sowohl am Himmel als auch im Meer beobachten kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erst seit dieser Atlantiküberfahrt weiß ich, wie es sich anfühlt morgens um 03.30 Uhr für die Arbeit geweckt zu werden… und seitdem weiß ich auch, wie es sich anfühlt eigentlich an seinem Arbeitsplatz sein Bett zu haben. Nach dem Frühstück steht für uns normalerweise harte körperliche Arbeit an, wenn wir beispielsweise Segelmanöver haben. Das geht mit viel Schweiß einher. Nach dem Frühstück schlafen wir dann eine Stunde – so komisch und ungewohnt es auch für mich anfangs war.

Wenn ich die Reise revue passieren lasse, wird mir bewusst, dass ich wirklich auf einem echten Segelschiff schlafe, umhüllt vom Geräusch der brechenden Wellen am Schiff und mich und der Ozean nur Stahl trennen. Mein Schlafplatz ist quasi wie eine Wiege inmitten des Meeres. Dieses Gefühl lebendig zu sein fühlt sich nie intensiver an als in diesen Momenten! Diese neue Umgebung, in der ich mich eingefunden habe, bietet mir wunderbare Aufgaben.

Und ich bin genau da, wo ich sein möchte und habe die bei mir, mit denen ich hier sein möchte.

– Herman

 

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*Fotos von Verena Brüning & Christoph Bogner.

 


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